SCHULE | SCHLAGZEILEN | A-Z | KONTAKT | SERVICE ( Mittagessen Vertretungsplan LMS Lernen Hamburg) | Corona-Hygieneplan)
Krankmeldungen alle Jahrgänge: 040 428 891-157 Schulbüro

Home > Unterricht > Gesellschaft

Gesellschaft (Geografie, Geschichte, PGW)

An der Heinrich-Hertz-Schule (HHS) findet der gesellschaftswissenschaftliche Unterricht in Jahrgang 5 und 6 im Fach „Gesellschaft“ statt, das in den Stadtteilschulklassen in Jahrgang 7 bis 10 fortgeführt wird. Für die gymnasialen Klassen teilt sich das Fach Gesellschaft ab Jahrgang 7 in die Fächer Geografie, Geschichte und PGW (Politik – Gesellschaft – Wirtschaft), die sich so auch in der Oberstufe finden.

Der Unterricht in diesen Fächern orientiert sich an der HHS stark an unserem Leitbild „Bildung und Erziehung für eine Kultur des Friedens“. Schließlich ist gerade der gesellschaftswissenschaftliche Unterricht ein Ort, um „unsere Schülerinnen und Schüler zu weltoffenen, politisch bewussten und mündigen jungen Menschen mit Gestaltungskompetenz zu erziehen, die bereit sind, sich für Demokratie und für zukunftsfähige Antworten auf soziale, ökonomische und ökologische Herausforderungen zu engagieren“. Grundsätzlich gilt demgemäß, dass sich der Unterricht daran orientiert, den Schülerinnen und Schülern das selbstständige und kooperative Lösen von Problemen sowie das eigenständige und nachvollziehbare Beurteilen von Aussagen, Verhaltensweisen und Problemlagen zu ermöglichen.

Hinsichtlich geschichtlicher Aspekte stehen nicht nur die Ereignisse in Antike, Mittelalter und Neuzeit im Vordergrund, sondern immer die Fragen danach, wie und warum das Heute aus dieser Vergangenheit entstanden ist und wie wir die Gegenwart und Zukunft gestalten wollen. Es geht also darum, ein Bewusstsein für die Geschichtlichkeit der Welt zu schaffen, Orientierung in der Geschichte ebenso zu ermöglichen wie die begründete Urteilsbildung. Hierbei ist es uns wichtig, die HHS selbst als Ort mit Geschichte erfahrbar zu machen sowie die Augen zu öffnen für die Spuren der Vergangenheit in Winterhude, Barmbek und Hamburg insgesamt. Neben einer entsprechenden Auswahl von Themen und Materialien gehört hierzu für uns auch der Besuch außerschulischer Lernorte – seien es Museen, Denkmäler oder die KZ-Gedenkstätte Neuengamme.

Martin Meins

Konferenz der UNESCO-Projektschulen zum 100. Jahrestag des Mordes an Walther Rathenau

28.11.2022 Am 24. Juni 2022 gestalteten UNESCO-Projektschulen aus mehreren deutschen Städten die Gedenkveranstaltungen zum 100. Jahrestag des Mords an Walther Rathenau aktiv mit. Im Anschluss daran fand die Rathenau-Konferenz des Netzwerks mit 50 Teilnehmenden vom 21. bis 23. November 2022 in Potsdam und Berlin statt. Auch die Heinrich-Hertz-Schule macht sich als UNESCO-Projektschule stark für eine demokratische und vielfältige Gesellschaft und entsandte einen Lehrer und drei Oberstufenschüler:innen zu dieser Konferenz. Prof. Dr. Martin Sabrow aus Berlin, einer der renommiertesten Experten zum Rathenaumord, eröffnete die Konferenz mit einem Vortrag zum Thema „Attentat und Gegenrevolution in der frühen Weimarer Republik“. Am darauffolgenden Tag wurde das Thema mit der Geschichte und Gegenwart rechten Terrors in Deutschland verbunden. Der Journalist und Buchautor Martin Steinhagen rückte vor allem den Mordfall Walter Lübcke und die Strategie rechtsextremistischer Gewalt in den Mittelpunkt. In einem Workshop wurden schließlich Lebensgeschichten von Opfern recherchiert und erzählt. Anschließend führte Prof. Dr. Martin Sabrow durch Grunewald und gingen mit uns auf Spurensuche Walther Rathenaus. Sehr eindrücklich und anschaulich wurde sein Wohnhaus, der Tatort des Mordes und seine Gedenkstätte im Wandel der Zeit erläutert. Direkt im Anschluss führte Dr. Hanno Hochmut durch wichtige Orte der Weimarer Republik, des Nationalsozialismus bis hin zur DDR in Potsdam und Berlin. Am letzten Tag ging es in Jüdische Museum in Berlin mit einem Workshop zum Thema „Antisemitismus. Das Gerücht über die Juden“. Vor allem der Austausch mit anderen UNSESCO-Schüler:innen aus Dresden, Ostfriesland, Nürnberg, Ulm, Tübingen und mehreren Städten in NRW war interessant und erkenntnisreich. Sicherlich boten sich genügend Anknüpfungspunkte, um an anderen Stellen das Thema rechtsextremistische Gewalt in Deutschland zu vertiefen. [mehr..]

Ausstellung: Gegen das Vergessen

07.10.2022 Vom 21.11 bis 16.12. wird das Erinnerungsprojekt „Gegen das Vergessen“ des deutsch-italienischen Fotografen und Filmemachers Luigi Toscano zu Gast auf dem Schulhof der HHS sein. Seit 2014 trifft und porträtiert er dafür weltweit Überlebende der NS-Verfolgung. Mehr als 400 dieser Begegnungen gab es bereits in Deutschland, den USA, Österreich, der Ukraine, Russland, Israel, den Niederlanden und Weißrussland. 20 dieser Portraits werden ab Anfang Januar auf dem Schulhof der HHS zu sehen sein! Luigi Toscano ist der erste Fotograf, der weltweit von der UNESCO zum „Artist for Peace“ ausgezeichnet wurde. Außerdem hat er im Oktober 2021 das Bundesverdienstkreuz verliehen bekommen. „Gegen das Vergessen“ ist eine Reise in die Lebensgeschichten jener Menschen, die Unbegreifliches unvergessen machen. Wer die Ausstellung besuchen möchte, kann einen Termin unter stefan.schoenefeld@bsb.hamburg.de vereinbaren. [mehr..]


SCHULE

Ansprechpartner

Downloads

Leitbild & Schwerpunkte

Geschichte

Bildungsgänge

Profile

Projekte | Projektunterricht

Ganztag

Partner & Freunde

Unterricht & Fächer



TERMINE

05.12.2022 Infoabend zur Studienstufe

06.12.2022 Infoabend für Eltern von Viertklässlern

06.12.2022 Lesung von Dominik Bloh

09.12.2022 Sichtungstermin für die Leistungssportklasse ab 01.08.2023

FOTOSTRECKEN


Gegen das Vergessen
| Praktikumsbörse der 9. STS-Klassen an der HHS | Young Climate Action for World Heritage | PdN-Rudern | Rudern |
Alle Fotostrecken







© Heinrich-Hertz-Schule 2022 Datenschutzerklärung | Impressum