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Kontakt mit dem Grundgesetz – Prof. Dr. Kotzur von der Universität Hamburg zu Besuch in der 9e


30.01.2024 Wir, die 9e, hatten am Donnerstag, den 25. Januar 2024, Besuch von Prof. Dr. Markus Kotzur, Präsident des Europa Kollegs an der Universität Hamburg. Er hat Jura studiert und setzt sich als Jura-Professor allgemein mit dem Grundgesetz auseinander. Mit ihm haben wir eine Doppelstunde lang einen Workshop zum Grundgesetz gemacht. Das deutsche Grundgesetz gibt es seit 1949. Es ist dafür da, dass zum Beispiel keine Kriege mehr eskalieren wie der Zweite Weltkrieg, damit wir uns als Menschen frei entfalten können, damit unsere Menschenrechte beibehalten werden und noch Vieles mehr.
Kommen wir dazu, wie das Grundgesetz verfasst wurde und warum. Nach dem Zweiten Weltkrieg unter Führung der Nationalsozialisten stellte sich in Deutschland die Frage, wie es weitergeht. Doch dann versammelten sich Menschen im Verfassungskonvent auf Herrenchiemsee und besprachen, wie man Gesetze festlegen könnte. Da war in einem Schloss auf einer Insel in Bayern. Ergebnis des Konvents war ein Arbeitspapier, das als Grundlage für das Grundgesetz diente.
Damit sollte signalisiert werden, dass es schon mal eine Grundlage gibt und die Regierung offen für Neues und Änderungen ist. Nachdem das Grungesetz vom Parlamentarischen Rat in Bonn ausgearbeitet wurde, wurde noch eine Hauptstadt für (West-)Deutschland gesucht. Zuerst wurde Frankfurt in Betracht gezogen. Doch man entschied sich für Bonn als vorläufiger Hauptstadt für Westdeutschland, da Frankfurt nach dem Krieg sehr zerstört war. Diese Entscheidung fand in Bonn statt.
Unsere Klasse fand diesen Einblick in die Entstehung des Grundgesetzes sehr interessant. Für uns sind überwiegend die Grundgesetze der Meinungs- und Religionsfreiheit, Berufsorientierungsfreiheit, Wahl- und Demonstrationsfreiheit und der Schutz vor dem Krieg sehr wichtig. Ein weiterer wichtiger Aspekt für unsere Klasse ist, dass wir entscheiden dürfen, was wir mit unserem Leben machen: Ob wir nun chillen oder wählen gehen. Wir und kein anderer Mensch möchten nicht bevormundet werden.
Wir bedanken uns bei unseren Lehrerinnen – Frau Günther und Frau Krumbeck –, dass sie uns den Besuch von Prof. Dr. Kotzur ermöglicht haben.

Antonia Himer, 9e

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